Wenn Sie einen Legehennenstall leiten, kennen Sie diese Frustration. Sie kommen zur Eiersammlung herein, und da liegen sie: Eier auf dem Boden, weit entfernt von den Nestern, bei denen bereits die Gefahr besteht, dass sie verschmutzt oder zerbrochen werden. Eier auf dem Boden gehören zu den hartnäckigsten und kostspieligsten Produktionsproblemen in der kommerziellen Eierproduktion und werden oft als Problem der Betriebsführung oder der Genetik betrachtet.
Doch hier ist etwas, das in vielen Fällen eine Überlegung wert ist: Es kann sich um ein Beleuchtungsproblem handeln.
Hühner entscheiden sich nicht willkürlich dafür, die Nester zu meiden. Sie folgen ihrem Instinkt. In freier Wildbahn suchen Legehennen dunklere, geschützte Plätze, um ihre Eier zu legen. In einem Stall werden Hühner ihre eigenen Alternativen finden, wenn die Lichtverhältnisse den Nistbereich nicht eindeutig als den attraktivsten Ort zum Eierlegen hervorheben.
Mehrere Beleuchtungsfaktoren beeinflussen direkt, wo Hühner ihre Eier ablegen.
Helligkeitsgradienten spielen eine größere Rolle, als den meisten Landwirten bewusst ist. Hühner fühlen sich beim Nisten zu Bereichen mit geringerer Lichtintensität hingezogen. Ist die Lichtintensität in den Nestern zu hoch oder die Lichtintensität im Stall oder auf dem Boden zu niedrig, legen Hühner ihre Eier in den dunkleren Bereichen und nicht in den Nestern ab. Der Nistbereich sollte als geschützte Zone mit geringerer Lichtintensität innerhalb des Stalls wahrgenommen werden.
Eine ungleichmäßige Lichtverteilung führt zu unbeabsichtigten „Hotspots“. Wenn die Lichtverhältnisse auf dem Stallboden stark variieren, werden helle Stellen zu Bereichen, die Hühner zum Ausruhen und Nisten meiden. Stattdessen versammeln sie sich in den dunkleren Zonen, und wenn sich diese Zonen eher auf dem Boden als in der Nähe der Nester befinden, werden die Eier auf den Boden gelegt.
Dies tritt besonders häufig in Volieren auf, in denen die Lichtverteilung unter den Etagen ungleichmäßig ist. Das BUBO- wurde speziell entwickelt, um dieses Problem zu beheben: Seine Konstruktion gewährleistet eine optimale Lichtverteilung sowohl innerhalb des Systems als auch darunter und beseitigt so die dunklen Stellen, die die Hennen dazu veranlassen, ihre Eier auf den Boden zu legen.
Spektrum und Farbwiedergabe beeinflussen, wie Hühner ihre Umgebung wahrnehmen.
Geflügel nimmt weitaus mehr Farben wahr als wir, was bedeutet, dass Hühner ihre Umgebung ganz anders sehen als wir. Eine Beleuchtung, die das visuelle Spektrum von Vögeln nicht berücksichtigt, kann Nistkästen unattraktiv erscheinen lassen, selbst wenn sie für das menschliche Auge vollkommen angemessen wirken.
Über die physikalische Lichtverteilung hinaus hat das von Ihnen eingesetzte Photoperiodenprogramm einen direkten Einfluss auf das Nistverhalten. Wenn die Beleuchtung morgens zu abrupt eingeschaltet wird, lassen sich Hühner, die bereit zum Eierlegen sind, dort nieder, wo sie sich gerade befinden – sei es im Inneren des Systems oder auf dem Boden.
Ein allmählicher, kontrollierter Lichteintritt – manchmal auch als Morgendämmerungssimulation bezeichnet – gibt den Hennen Zeit, sich in den Nistbereich zu begeben, bevor der Lege-Drang zu stark wird. Dies ist eine einfache Programmänderung, die die Rate der am Boden gelegten Eier in vielen Beständen deutlich senken kann. Das CORAX- unterstützt eine vollständige Tageslichtsimulation mit stufenloser Dimmung von 0 bis 100 %, wodurch sich allmähliche Übergänge ganz einfach umsetzen lassen, die dem natürlichen Verhalten Ihrer Herde entgegenkommen, anstatt ihm entgegenzuwirken.
Zudem verringert ein kontrollierter und allmählicher Lichteinbruch den Druck auf die Nistkästen. Denn Hühner, die durch minimales Licht angeregt werden, begeben sich früher zu den Nistkästen, während Hühner, die durch mehr Licht angeregt werden, später zu den Nistkästen gehen. Folglich verteilen sich die Besuche der Nistkästen besser über den Vormittag.
Wenn Eier auf dem Boden ein ständiges Problem darstellen, lohnt es sich, eine ordnungsgemäße Lichtmessung durchzuführen, bevor man davon ausgeht, dass die Ursache woanders liegt. Achten Sie insbesondere auf Folgendes:
Boden-Eier sind nicht unvermeidbar. In vielen Beständen spiegeln sie eine behebbare Diskrepanz zwischen der Beleuchtungsumgebung und dem natürlichen Verhalten der Hennen wider. Bevor Sie Ihre Genetik ändern, Ihre Belüftung anpassen oder Ihre Nistplatzkonfiguration neu gestalten, lohnt es sich, die Beleuchtung als Ursache auszuschließen.
Mit über 50 Jahren Erfahrung in der landwirtschaftlichen Beleuchtung und Systemen, die in mehr als 45 Ländern im Einsatz sind, versteht HATO, wie Licht das Verhalten von Legehennen in jeder Phase des Produktionszyklus beeinflusst. Wir können Ihnen dabei helfen, zu beurteilen, ob Ihre aktuelle Einrichtung Ihren Hennen zugutekommt oder ihnen insgeheim schadet.