Henry van Neerven hatte ein einfaches, aber drängendes Problem: Die Beleuchtung in seinem Milchviehstall ließ ihn - und seine Kühe - im Stich. Schatten krochen in die Ecken, die Energierechnungen blieben hartnäckig hoch, und die alten Armaturen konnten mit den Anforderungen eines modernen Milchviehbetriebs einfach nicht Schritt halten. Was folgte, war eine Zusammenarbeit zwischen einem neugierigen Landwirt, einem vertrauenswürdigen Berater und einem Beleuchtungssystem, das seinen Stall für immer verändern sollte.
Henry van Neerven betreibt seinen Milchviehbetrieb schon seit Jahren, aber die wachsende Unzufriedenheit mit der bestehenden Agrilight-Anlage veranlasste ihn, nach Alternativen zu suchen. Wie er es erklärt:
Dies ist eine Herausforderung, die viele Milchviehhalter kennen. Gaslampen und ältere LED-Systeme erzeugen oft eine ungleichmäßige Lichtverteilung - an manchen Stellen zu hell, an anderen zu dunkel - und lassen die Kühe in Schattenzonen zurück, was sich negativ auf das Verhalten, das Fressverhalten und letztlich die Milchproduktion auswirken kann. Die Lampen liefen außerdem ununterbrochen, ohne dass sie auf das natürliche Tageslicht reagieren konnten.
Das Ergebnis: Energieverschwendung und eine weniger angenehme Umgebung für Kühe und Stallarbeiter.
Henrys Stall wurde mit RUDAX-Beleuchtung ausgestattet, dem Flaggschiff unter den HATO-Milchviehbeleuchtungssystemen, das die richtige Intensität, Farbtemperatur und Lichtverteilung bietet, um sowohl das Wohlbefinden der Tiere als auch die Milchproduktion zu unterstützen.
Das RUDAX-System bot mehrere unmittelbare Verbesserungen:
Die Ergebnisse: 3-4% mehr Milch - ohne weitere Änderungen
Der Betrieb nahm an einer strukturierten Forschungsstudie teil, die gemeinsam von HATO und Van Grinsven Agritechniek en Advies durchgeführt wurde. Die Ergebnisse, so berichtet Bas von Van Grinsven, waren eindeutig und konsistent.
Es gab keine Änderungen bei der Fütterung, den Melkroutinen oder dem Herdenmanagement. Die einzige Variable war die Beleuchtung. Somit ist die 3-4%ige Steigerung der Milchproduktion direkt auf die Umstellung von Gaslampen auf RUDAX zurückzuführen.
Für einen Molkereibetrieb jeder Größenordnung stellt eine Produktionssteigerung von 3 bis 4 % - über einen gesamten Laktationszyklus hinweg - eine erhebliche Investitionsrendite dar.
Für Henry gingen die Vorteile weit über den Milchtank hinaus. Allein die Energieeinsparungen machten einen spürbaren Unterschied:
Die automatische Tageslichtsteuerung - ein Standardmerkmal von RUDAX-Installationen - bedeutet, dass keine Energie verschwendet wird, um einen Stall zu beleuchten, der bereits über ausreichend natürliches Licht verfügt. Kombiniert mit der inhärenten Effizienz von LED im Vergleich zu Gas machen die geringeren Betriebskosten die Umstellung zu einem finanziellen Argument.
Auch der Faktor Mensch spielt eine Rolle. Ein heller, gleichmäßig beleuchteter Stall ist einfach ein besserer Arbeitsplatz. Aufgaben wie das Ausmisten der Ställe, Gesundheitskontrollen und die Beobachtung der Herde werden einfacher und genauer, wenn es keine Schatten gibt.
Die Zusammenarbeit zwischen Henry van Neerven, Van Grinsven Agritechniek en Advies und HATO ist ein Modell dafür, wie diese Art der Veränderung am besten funktioniert.
Diese dreifache Partnerschaft: Landwirt, lokaler agrartechnischer Berater und Beleuchtungshersteller, stellt sicher, dass die Lösungen nicht allgemein gehalten sind, sondern wirklich an die spezifischen Stall-, Herden- und Betriebsanforderungen jedes einzelnen Betriebs angepasst sind.
Die Erfahrung von Henry van Neerven zeigt, was die Wissenschaft immer wieder belegt: Beleuchtung ist kein passiver Nutzen in einem Milchviehstall. Sie ist ein aktiver Hebel für das Wohlergehen der Tiere, den Arbeitskomfort, die Energieeffizienz und die Milchproduktion. Die Umstellung von veralteten Gaslampen auf RUDAX - mit dem richtigen Partner, dem richtigen Plan und dem richtigen System - führte zu einer messbaren, anhaltenden Leistungssteigerung ohne eine einzige Änderung der Melkpraxis.
Das Licht änderte sich. Die Ergebnisse folgten.
F: Kann die Umstellung auf LED-Beleuchtung die Milchproduktion wirklich steigern, ohne dass etwas anderes auf dem Betrieb geändert wird?
Ja. Im Betrieb von Henry van Neerven stieg die Milchproduktion nach der Installation von RUDAX-LED-Beleuchtung um 3 bis 4 %, ohne dass die Melkroutine, die Fütterung oder das Herdenmanagement verändert wurden. Der Zuwachs kam durch eine bessere Lichtverteilung und eine für Milchkühe kalibrierte Farbtemperatur zustande - beides beeinflusst, wie sich die Kühe im Laufe des Tages bewegen, füttern und ausruhen.
F: Warum schneiden Gaslampen in Milchviehställen schlechter ab als RUDAX-Lampen, auch wenn sie genügend Licht erzeugen?
Das Problem ist nicht die Helligkeit, sondern die Verteilung und Kontrolle. Gaslampen erzeugen eine ungleichmäßige Ausleuchtung und laufen unabhängig vom Tageslicht kontinuierlich. RUDAX liefert gleichmäßige Lux im gesamten Stall und verfügt über Sensoren, die dimmen oder abschalten, wenn das natürliche Licht ausreicht. Henrys Stall wurde heller und gleichzeitig sanken seine Energierechnungen.
F: Wie sieht eigentlich ein RUDAX-Installationsprozess aus?
Er beginnt mit einer Vermessung des Stalls, nicht mit einem Verkaufsgespräch. Van Grinsven besuchte Henrys Farm, kartierte die vorhandenen Lichtverhältnisse und erstellte einen individuellen Beleuchtungsplan, bevor er eine einzige Lampe bestellte. Bei der Installation wurden, wo immer möglich, die vorhandenen Befestigungspunkte wiederverwendet, um die Störung gering zu halten. Die 3-4%ige Produktionssteigerung bei Van Neerven wurde während des Forschungszeitraums kurz nach der Installation sichtbar.